Ein Phänomen der letzten Jahre ist das sogenannte "Animal Hoarding", von dem es alleine in Baden-Württemberg die letzten Jahre pro Jahr etwa 22 Fälle  ( Quelle: Ministerium Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg) gegeben hat.

Was das ist, was mögliche Gründe sind und was man ggf tun kann, damit beschäftigt sich der folgende Artikel.

 


1998 arbeitete ich wenige Wochen in einer ehemaligen LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft). An Ketten angebunden gab es da mehrere schwarze Hütehunde, um die sich niemand zu kümmern schien. Auf meine Fragen antwortete man mir, die würden einem Schäfer gehören, der sei aber im Krankenhaus. Die Hunde waren sehr "mannscharf" und ließen mich nicht an sich heran. Ein Losmachen war zu riskant. So schob ich einen Sack Trockenfutter mit einem langen Stock in ihre Richtung, das sie hungrig fraßen. Beim Wasser ging ich ebenso vor: ich füllte Metalleimer mit Wasser und schob sie in ihre Richtung. Anschließend informierte ich den Betriebsleiter, den Tierarzt und das nächstgelegene Tierheim, dass die Hunde versorgt werden müssten. Man versprach mir, sich darum zu kümmern.


Animal Hoarding oder Gedankenlosigkeit?


1999 kam ich in eine Großschäferei im Norden Deutschlands. Diese bestand aus 7 Herden, einem Wohnhaus, der "Hofstelle" und beschäftigte über 20 Menschen: Schäfer und Schäferinnen, Melkerinnen, Menschen, die für die Maschinen zuständig waren und zwei Frauen, die für die "Ammenaufzucht" der Lämmer zuständig waren und die Ziegen betreuten. Die Zustände dort verfolgen mich heute noch. Viele, sehr viele Schafe - und täglich tote Schafe in einer Menge, die auch bei 7 Herden nicht sein dürfte. Das Futter war sehr knapp und oft hatten die toten Tiere vor ihrem Tode zu hastig davon  etwas gefressen, was ihnen nicht gut tat. Die Ziegen, die als Ammen für die Lämmer genutzt wurden, wurden oft mit mit Schlägen und Drohungen gezwungen, stillzuhalten, wenn sie die Schaflämmer nicht trinken lassen wollten. Habe ich das gesehen, bin ich eingeschritten, aber das war nur eine Hilfe für den Augenblick. Beschwerden beim Betriebsleiter/Schäfermeister brachten gar nichts. Er hörte sich das an - und tat nichts.


Am schlimmsten waren die Hunde dran. Jeder Schäfer hatte seine eigenen Hunde dabei, die er bei sich zuhause unterbrachte, doch es gab auch etwa 15 "Betriebshunde" und dazu 5 oder 6 Hunde, die an der Hofstelle gehalten wurden und Angestellten gehörten. Manche lebten in Zwingern aus Baustahlgitter, oft ohne Hütte. Manche lebten an einer Kette inmitten des Hofes. Nur den Lieblingshund des Betriebsinhabers, ein Briard, lief frei - und verletzte auch prompt meine Hündin Cama. Die Tierarztrechnung wurde bezahlt, aber eine Entschuldigung kam nie. Zwei Hündinnen hatten Welpen. Die Baustahlgitter waren so groß, dass die Welpen durch sie zu anderen Hunden kriechen konnten. Als ich auf die Gefahr dabei hinwies, bekam ich als Antwort, es sei egal, es wären sowieso zu viele Hunde, dann müsste er wenigstens selbst nicht "Hand anlegen". Als es einmal sehr stark regnete, liefen einige Zwinger voll und das Wasser lief nicht ab. Einige Hunde standen schon bauchtief im Wasser. Niemand kam auch nur ansatzweise auf die Idee, den Tieren zu helfen. Die Zwinger wurden von mir geöffnet und ich redete solange auf zwei Schäfer ein, die nicht so verroht schienen, bis sie mir halfen, die Hunde ins Trockene zu bringen.


Nach zwei Wochen flüchtete ich mit meinen Hunden, die ich immer bei mir hatte, und die mit mir in meinem Wohnwagen nächtigten, aus diesem Betrieb. Bevor ich ging, meldete ich das Gesehene allerdings den zuständigen Behörden und Ämtern. Das war vor fast 20 Jahren, ich hatte weder Internet, noch Handy oder Computer. Doch oft fragte ich nach dem Stand der Dinge - per Brief, persönlich oder per Telefon. Die positivste Antwort war, man würde sehen,was man tun könne, die negativste, man könne sich nach dem Zusammenbruch der DDR nicht auch noch darum kümmern und diejenige, die ich am häufigsten bekam, war, man sei nicht zuständig. Die ehrlichste Antwort bekam ich vom zuständigen Tierarzt, der deutlich sagte, dass dieser Betrieb der einzige Betrieb in dieser strukturschwachen Region sei, der einigen Menschen Arbeit gäbe. Die meisten Menschen hier seien arbeitslos. Niemand würde hier etwas unternehmen, dazu hätte der Betriebsinhaber zu viel Macht. Irgendwann bekam ich überhaupt keine Antwort mehr.  Den Betrieb gibt es heute noch, sogar mit Internetpräsenz. Es gibt sogar Bilder auf der Homepage - doch keine, die die Haltungsbedingungen der Hunde zeigt. Ich kann nur hoffen, dass sich hier etwas geändert hat. Was ich dort gesehen und erlebt habe, verfolgt mich noch heute.


Animal Hoarding oder "nur" sehr schlechte Haltung ?


Etwa im Jahr 2000 wollte ich zwei Ziegen kaufen. Bei der Suche stieß ich auch auf einen Betrieb, der mich nachdenklich machte. Herr R. hielt etwa 50 erwachsene Milchziegenmischlinge. Früher hatte er die Milch an eine Molkerei verkauft, später nicht mehr. Was ich damals nicht wusste, erst später erfahren habe, war, dass die Molkerei seine Milch nicht mehr annahm, da sie kontaminiert war. Auffallend war, dass auf dem Hof, auch vor dem Wohnhaus überall junge Ziegenkitze herumsprangen. Der Hof war gepflastert und trocken, war aber voller Ziegenköttel. Auf dem Hof stand ein Ladewagen mit gemähtem Gras, auf dem sich ebenfalls Jungziegen tummelten, davon fraßen, aber auch hineinköttelten. In den Hof oder in den Stall hinein durfte ich nicht, mir weder die Altziegen, noch die Jungziegen näher anschauen. Als ich Herr R. sagte, dass ich dann natürlich von einem Kauf Abstand nehmen würde, meinte dieser, dass er eigentlich gar keine Tiere verkaufen wollte, sein Enkel wolle nur immer, dass er welche verkaufe und nicht alle behalten solle. Bei meiner darauffolgenden Frage, ob die jungen Ziegen denn dann alle zur Schlachtung vorgesehen wären, war er entsetzt und antwortete, er würde seine Tiere doch nicht schlachten.....
Auffallend an diesem Hof waren auch die Katzen. Da ich nicht hinein durfte, weiß ich nicht, wie viele Katzen es dort gab, aber es waren einige. Es gab auch mehrere kleine Kätzchen, die jedoch allesamt verklebte Augen und eine verklebte Nase hatten.


Bevor ich wieder fuhr, hatte ich noch ein vertrauliches Gespräch mit dem Enkel des alten Mannes. Dieser vertraute mir an, dass er seit Jahren versuchte, seinem Großvater zu helfen und immer wieder heimlich Ziegen verkaufte, Katzen ins Tierheim brachte und Katzen kastrieren ließ. Einen Hund hatten sie nicht mehr und die Hobbyimkerei hatte der  Großvater  freiwillig aufgegeben, nachdem einige Völker den Winter nicht überlebt hatten.  Einige Jahre später erfuhr ich, dass die Familie des alten Herren irgendwann alle Ziegen zum Großtierhändler gebracht hatten und bis auf zwei kastrierte Katzen alle anderen weggegeben hatten. Die Nachbarn erzählten mir auch, dass den Herrn daraufhin jede Energie verließ, er krank wurde und nach zwei Jahren starb.


Animal Hoarding oder etwas anderes?


2003 besuchte ich einen Schaf- und Ziegenhalter, um mir seine Ziegen anzuschauen. Dieser hatte Kelpies als Hütehunde, die er mir stolz zeigte und beim Kaffeetrinken in der Küche teilte ich dann mit seinen sechs Kelpies die Eckbank. Irgendwann ging die Türe auf und weitere drei Hunde - Golden Retriever- kamen in die Küche. Zwei oder drei Retriever und ein aktueller Retrieverwurf waren im Obergeschoss. Die Familie züchtete Retriever und Kelpies; die Retriever waren die Hunde der Frau, die Kelpies die des Mannes.


Animal Hoarding oder ein ganz normaler Züchterhaushalt mit einem Dutzend Hunden?

Definition von Animal Hoarding

Der Begriff ' Animal Hoarding ' (dt.: 'Tierhorten') bezeichnet das krankhafte Sammeln von Tieren. In diesem Sinne ist Animal Hoarding eine psychische Störung,  die sich im unkontrollierten Halten und Sammeln von lebenden Tieren äußert. Die in solchen Fällen angetroffenen Zustände unterschreiten meist alle Mindeststandards der Tierhaltung hinsichtlich Hygiene, Pflege, Fütterung und tierärztlicher Versorgung. Meist kommt es zur völligen Verwahrlosung des Tierbestandes, wobei der Tierhalter den Bezug zum einzelnen Tier verliert.  Er ist nicht nur  unfähig, diese Missstände zu erkennen, sondern auch, sie eigenständig beseitigen.


2012 wurde von T. Sperling die erste deutsche Studie im Rahmenihrer Doktorarbeit veröffentlicht.
Nach dieser Studie sind, auf Deutschland bezogen


-    2/3 Frauen
-    3/4 über 45 Jahre alt
-    alle Berufsgruppen vertreten
-    die Hälfte alleinstehend
-    Katzen waren die am meisten betroffene Tierart, gefolgt von Hunden
-    die höchste Tierzahl war bei Nagetieren zu finden
-    die durchschnittliche Anzahl der gehaltenenTiere betrug 105
-    In der Hälfte aller Fälle kannte der Tierhalter selbst nicht die  genaue  Anzahl seiner Tiere
-    In 60% der Fälle waren die Tiere krank, in 40 % der Fälle mussten Tiere eingeschläfert werden und in 30 % der Fälle     fand man tote Tiere.  

 
Mögliche Ursachen

Die psychischen Hintergründe, die zum unkontrollierten Sammeln und Halten von lebenden Tieren  führen,  variieren.  Suchtkrankheiten  können  ebenso  eine Ursache  sein  wie  Zwangskrankheiten   sowie   die   gesamte   Palette   von   Neurosen   (Depressionen,   Angst, Beziehungsstörungen und  andere.).  Daneben  können  Persönlichkeitsstörungen wie  zum Beispiel Borderline   und   Psychosen   (Schizophrenie,   manisch-depressive   Erkrankungen) ursächlich  für  das Entstehen  von  Animal  Hoarding  sein.  Relativ  häufig  finden  sich bei  den Tiersammlern auch Alterserkrankungen (Demenz, Alzheimer) und A(D)HS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom).


Oft gibt es nicht die eine Ursache,  sondern es liegen oft mehrere Gründe   vor.   Häufig   finden   sich   massive   Verletzungen, Kränkungen, Gewalt, Enttäuschungen, physischer oder psychischer Missbrauch   im Leben des Tierhalters, was dazu führt, dass er sich vom Menschen abwendet. Manchmal steht zu Beginn dieses Prozesses aber auch ein traumatisches Erlebnis wieder Tod eines Verwandten, das Ende einer Beziehung  oder der Bruch mit Freunden, so der Psychologe W. Gross aus Offenbach, der an einer speziellen Arbeitsgruppe der Tierschutz-Akademie beteiligt ist.  Nach und nach eskaliert die Situation dann durch ein oder mehrere konkrete Schicksalsschläge wie  Arbeitslosigkeit oder andere Dinge.

Aufgrund von Studien wurde folgende Einteilung übernommen:

1.Pfleger


Der Pfleger beginnt mit positiven Motiven und versucht auch, seine Tiere gut zu versorgen, denen er sehr nah steht.  Das Anwachsen des Bestandes findet hier eher passiv statt zB durch unkontrollierte Vermehrung. Die Trennung der Geschlechter findet nicht statt, oft wird auch eine Kastration abgelehnt. Das Ganze wächst dem Tierhalter schließlich über den Kopf und er ist nicht in der Lage, eine effektive Lösung für sein Problem zu finden, das er jedoch nicht vollständig leugnet. Verliert er die Kontrolle, verwarlost er schließlich gemeinsam mit seinen Tieren. Diese Menschen sind zugänglicher und einsichtiger als Menschen der anderen Kategorien und nehmen, wenn sie Vertrauen gefasst haben, Hilfe nach einer Weile durchaus an. In dieser Kategorie besteht die größte Chance auf einen nachhaltigen Therapieerfolg.

2.Retter/Befreier


Für diese Menschen ist es nahezu eine Berufung, Tiere aufzunehmen und vor dem Tod, der "drohenden" Kastration oder anderen Dingen zu retten. Diese Tiere werden dann aber nicht vermittelt, sondern behalten. Sie lehnen eine Tötung strikt ab und sind der Ansicht, dass die Tiere es nur bei ihnen gut haben. Auch wenn sie ihre Kapazitäten an Platz längst überschritten haben und das Geld für medizinische Behandlungen fehlt, schaffen sie es nicht, Tiere abzulehnen und  haben sehr starke aktive Sammeltendenzen zu immer mehr und immer weiteren Tieren.


Ein Beispiel von vielen sind zwei Brüder aus Bregenz und Dornbirn, bei denen 20 Katzen lebten, und die, obwohl ihnen schon Tiere entzogen wurden, weiter aktiv Katzen auf der Straße aufsammeln, weil sie der Überzeugung sind, dass die Katzen es nur bei ihnen gut haben und gerettet werden müssten.

3.Züchter


Diese Gruppe beginnt zunächt mit der Haltung von Tieren zu Zwecken der Ausstellung oder des Verkaufs. Mit der Zeit wächst die Tiergruppe, sei es, dass sie weniger Tiere verkaufen können als sie züchten, sei es, dass Tiere zurückkommen, sei es, dass sie niemanden für würdig genug empfinden, von ihnen Tiere zu bekommen.


Ein Beispiel von vielen, wie eine Pudelzucht völlig aus dem Ruder laufen kann, findet ihr, wenn ihr die Begriff Animal Hoarding und Pommersdorf ergoogelt. Man fand die tote Frau inmitten ihrer 80 völlig verwarlosten Hunde in unbeschreiblichen Zuständen. Vorsicht- weder die Berichte noch die Bilder sind etwas für empfindsame Menschen, deshalb verlinke ich es hier auch nicht.

4.Ausbeuter


Am problematischsten sind Menschen dieser Gruppe. Die Tiere, die aktiv gesammelt werden, dienen ausschließlich dem Selbstzweck , also der Darstellung nach außen. Die meisten Menschen dieses Typs sind narzistisch, ohne Schuldbewusstsein, haben kriminelle Tendenzen und es ihnen fehlt jegliche Empathie für die Tiere.


Ein mögliches Beispiel - doch bin ich keine Psychiaterin, kann es daher nicht wirklich beurteilen - findet ihr, wenn ihr die Begriffe Animal Hoarding und Zarenhof ergoogelt. Frau G.K., inzwischen rechtskräftig verurteilt, doch leider ohne Tierhalteverbot, hatte früher eine sehr hohe Medienpräsenz und galt als DIE Tierschützerin schlechthin, wenn es um Border Collies ging. Der Skandal 2010 ging durch alle Medien. Frau K. hatte eine Organisation,"Countrydog". Früher war sie in Brokeloh ansässig. Im Internet findet man Zahlen von 20 eigenen Hunden. Dazu kamen viele Vermittlungshunde. Nachdem das gemietete Haus in Brokeloh wohl in ziemlich lädiertem Zustand an den Vermieter zurück ging, beide Parteien sich aber auf einen Vergleich einigten, zog Frau G.K. auf den Zarenhof, den sie von S. Zietlow mietete. Anfang 2010 übernahm sie aus einem Animal Hoarding Fall (welche Ironie) mehrere Border Collies, davon auch trächtige Hündinnen. Als im Herbst 2010 das ganze Ausmaß aufgedeckt wurde, lebten um die 70 Hunde (Border Collies, Doggen und Dackel) auf dem Hof und im Haus, waren aber meist sich selbst überlassen.  Hündinnen, die nur im Haus lebten, wurden mehrfach gedeckt. Tiere - Hunde, Katzen und Schafe - starben. Hunde wurden in Zwingern "vergessen", verhungerten oder verdursteten usw. Sie hatte auch - obwohl keine Tierärztin - selbstständig chirurgische Eingriffe an den Hunden vorgenommen zB Chip entfernen oder umchippen und hat einen Hund selbst euthanasiert.  Wer sich weiter informieren möchte, sollte starke Nerven haben. Auf das Einstellen von Bildern aus dem Internet oder Videoaufnahmen verzichte ich hier.

Animal Hoarding im Anfangsstadium

Zur Früherkennung des Problems hat das Messerli-Institut an der Veterinärmedizinischen Universität Wien Schlüsselcharakteristika definiert, die helfen sollen, (beginnende) Fälle von Tierhortung zu erkennen:

 1.   Es wird mehr als die durchschnittliche Zahl an Tieren, also mehr als etwa drei Hunde, drei bis vier Katzen, fünf Nager gehalten und das auf zu engem Raum


 2.   die Mindestnormen im Tierschutzgesetz– Hygiene, Platz, Ernährung oder tierärztliche Versorgung – werden nicht eingehalten


 3.   Trotz überdurchschnittlich hoher Tierzahl auf zu geringem  Raumangebot ist keine Einsicht vorhanden, die Tierzahl zu reduzieren. Möglicherweise wird sogar versucht, den Tierbestand zu erhöhen.

Mögliche Hilfe

Tierschützer fordern  von der Bundesregierung eine Verschärfung des Heimtiergesetzes. Zusätzlich sollen alle Menschen mit Auflagen oder Tierhalteverbot in einer bundesweiten Datei gespeichert werden, auf die alle Veterinärämter Zugriff haben. Außerdem müssten "Animal Hoarder“ gesetzlich zu einer Therapie verpflichtet werden, fordert Elke Deininger von der Akademie für Tierschutz in München. „Denn sonst liegt die Rückfallquote bei 100 Prozent.“


Doch dafür müsste Animal Hoarding erst einmal als Krankheit anerkannt werden. In Deutschland fehlt diese Anerkennung bisher, was bedeutet, dass es auch keine konkrete Therapie gibt. Leider  wird  immer noch  unterschätzt , dass  es sich hier um eine  wirklich ernstzunehmende Krankheit handelt, die  unbedingt professionell behandelt werden muss .


Was aber können Freunde, Nachbarn, Familienangehörige bei einem Verdacht tun?


Wichtig ist es, dem Tierhalter mit Verständnis, Geduld und Respekt zu begegnen und viel Toleranz und Mitgefühl zu haben. Eine tiefe Vertrauensbasis ist nötig, um die Probleme anzugehen, denn meist hat der Tierhalter aus seiner bisherigen Lebensgeschichte gelernt, den Menschen zu misstrauen und sich daher den Tieren zugewandt. Mit Druck oder Vorwürfen oder gar einer vorschnellen Wegnahme aller Tiere erreicht man gar nichts oder höchstens das Gegenteil dessen, was man erreichen möchte. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass nicht nur die Tiere, sondern auch der Mensch Hilfe braucht. Ethik ist nicht teilbar, und wer den Menschen aus dem Blickwinkel verliert und nur den Tieren helfen möchte, sollte meiner Meinung nach einmal seine Einstellung zum Leben allgemein überdenken.


Hat der Tierhalter Vertrauen gefasst, sollte man vorsichtig versuchen, die Missstände anzusprechen und seine Hilfe anbieten. In diesem Stadium ist noch lange nicht sicher, ob der Tierhalter schon so weit ist, diese Hilfe anzunehmen - doch steter Tropfen höhlt den Stein.

 

Wird die Hilfe irgendwann akzeptiert oder bittet der Tierhalter selbst darum,  ist es wichtig, sein Angebot auch in die Tat umzusetzen. Wie weiter oben schon beschrieben, sind die meisten "Animal Hoarder" bisher in ihrem Leben von den Menschen enttäuscht und irgendwann im Stich gelassen worden. Soll die Hilfe wirklich effektiv sein, braucht man einen langen Atem und eine hohe Frustrationstoleranz.


Nehmen wir an, die Zustände des Tierhalters haben sich durch Hilfestellungen allmählich verbessert, was beim "beginnenden Hoarder" und beim"Pfleger"  leichter als beiden anderen Typen sein dürfte, weil eine gewisse Einsicht  und oft auch der Wille, etwas zu verändern, vorhanden ist. Wie kann man verhindern, dass so etwas noch einmal passiert?


Dazu ist es meiner Meinung nach wichtig, sich noch einmal mit den Ursachen zu befassen.


Wie am Anfang des Artikels zu sehen ist, sind die meisten "Animal Hoarder" alleine, einsam, sozial isoliert und von den Menschen enttäuscht. Animal Hoarding ist zweifellos eine Krankheit, aber meiner Meinung nach auch ein Symptom einer Gesellschaft, die sich zunehmend einigelt, sich isoliert und immer weniger um andere Menschen kümmert.


Der Trend zum „ Einzelkämpfer“ wird immer größer und "Freunde" gibt es oft - wenn überhaupt – nur noch als virtuelle Facebook-, Yahoo-group- und Internet-Bekanntschaften. Das sind aber reine „Schönwetter-Bekanntschaften“, mit denen man netten Smalltalk pflegt und deren Photos man mit „like“ kommentiert, aber wahrscheinlich würde einem  niemand zu Hilfe kommen. Mir ist da das Schicksal einer jungen Frau im Gedächtnis, die ihren Selbstmord auf „Facebook“ ankündigte und bei deren Meldung jeder ihrer „Freunde“ dachte: blöder Witz - ohne es ernst zu nehmen oder nachzuhaken.


Durch dieses Einzelkämpfertum werden immer mehr Menschen an den Rand gedrängt. Menschen werden stigmatisiert und abgeschoben - die Alten in Heime, die Kranken in Kliniken usw.


Wenn solche Dinge nicht mehr vorkommen sollen, brauchen wie eine Kontrollinstanz, und zwar keine, die Dank behördlicher Autorität einfach Tiere entzieht, sondern eine Gesellschaft, die offener wird, sich nicht nur um sich selbst und die Familie, sondern wieder mehr um andere kümmert und auch "stigmatisierte Menschen" (wieder) in ihren Reihen aufnimmt.


Ein Mensch, der soziale Kontakte hat, hat es nicht nötig, durch einen familiären Ersatz wie beispielsweise 20 Katzen, 50 Hunde oder 200 Wellensittiche an etwas "Nestwärme" zu kommen; wer von anderen Menschen angenommen wird, braucht keine Pferdeherde, die er versorgen kann, um sich nicht ganz nutzlos zu fühlen. "Soziale Kontrolle", aber im positiven Sinne, und nicht als Gängelung gedacht, kann viele Dinge schon im Ansatz verhindern.


Daher gilt überspitzt formuliert: wenn alleinstehende Freunde immer mehr Tiere haben und  man sich fragt, wie sie das wohl finanzieren, drei, vier, fünf Kater oder einen Rüden in einem Badezimmer halten (müssen), die Kätzinnen oder Hündinnen aus Unverträglichkeit, weil die Gruppe zu gross wird, nur noch in Rudeln in verschiedenen Zimmern gehalten werden, sprich, wenn der logistische Aufwand für einen einzelnen, der auch noch arbeitet, sehr kompliziert wird, dann sollte man nachfragen.
Wenn es eben nicht mehr 3, 4, 5 Katzentoiletten sind, sondern Stapel von grossen IKEA-Wannen, die als Toilette dienen und immer einige davon voll und gebraucht tagelang hinterm Haus stehen, weil die Zeit zu wenig ist, sie zügig zu entsorgen oder ganze Eimer voll mit Hundeexkrementen in der Restmülltonne landen oder den Hof verzieren – dann sollte man nachfragen.
Wenn es eine Gruppe Tiere ist und es immer aussieht, als habe eine Bombe eingeschlagen – dann sollte man nachfragen.
Und ganz banal: wenn jemand nicht mehr weiss, wie viele Tiere er hat, wenn die Antwort auf die Frage „wie viele Tiere hast du denn“ nicht mehr nur scherzhaft „zu viele“ oder „weiss nicht“, gefolgt von der Anzahl (die für „Normalsterbliche“ zumeist immer noch irrsinnig hoch ist) heisst – dann sollte man nachfragen.
Wenn jemand zwar ständig in den sozialen Netzwerken Bilder seiner Tiere postet, auf diesen aber nie ein „Zuhause“ zu sehen ist – auch dann sollte man schauen: gibt es irgendwo Bilder, die zeigen, wie es da aussieht? Falls nicht, kann man ja mal danach fragen.  Natürlich, nicht jeder möchte derart private Einblicke gewähren, auch ist es durchaus nicht unüblich, sein Fotoalbum bei Facebook regelmäßig zu leeren. Es ist auch nicht unüblich, seinen account zu deaktivieren.  Aber man kann ja mal nachfragen.


Und wenn man es wirklich genau wissen möchte, sollte man sich mal verabreden und einen "Kaffeebesuch" machen.


In einer perfekten Welt würden unsere Freunde uns aus einer verfahrenen, potentiell schädlichen, als gefährlich erkannten Situation, was immer auch  passiert ist, retten: eine Intervention, eine - wenn auch schmerzhafte - Invasion, eine schockierende Konfrontation; aber in unserer individuellen, modernen Kultur des Wegsehens geschieht dies selten.


Einmischung in das Leben eines anderen Menschen, eines Freundes oder Bekannten, alleine das in den Raum stellen des Verdachts, der andere habe ein Problem und käme damit nicht mehr klar, wird oft als Beleidigung und unziemliche Einmischung angesehen. Dabei wäre in dem Fall die Einmischung das richtige Mittel - auch um jemandem zu zeigen: wir nehmen Anteil, wir kümmern uns, wir sorgen uns, auch wenn du jetzt erst einmal denkst, wir wollen dir nichts Gutes.


Auch, wenn ich mich wiederhole:  im Grunde sind ein stabiles Umfeld und funktionierende reale, soziale Kontakte, Freunde, die bei einem ein und aus gehen, wichtig, um nicht abzurutschen. „Facebook“-Freunde zählen hier nicht und auch nicht die Bekannten, die man nur jedes Schaltjahr einmal trifft. 


Vor allem aber sind Freunde, die einem ihre ehrliche Meinung - ohne Scheu, aber auch ohne Bösartigkeit oder Häme – sagen, auch wenn sie unbequem ist, sinnvoll, hilfreich und, wenn man auch auf das hören kann, was sie einem sagen, eine Hilfe um potentiell gefährliche Situationen selber und rechtzeitig entschärfen zu können..


Das heisst auch, man muss eben auch als Freund/Bekannter durchaus in der Lage sein, den Mut aufbringen sozusagen, dem Bekannten/Freund/Freundin zu sagen: dein Bestand ist zu groß oder  aber: das und das ist nicht in Ordnung. Fremde sind da meist aufmerksamer - aber scheuen sich eben auch eher, einmal etwas zu sagen, da „es sie ja nichts angeht“.Wenn es dann wirklich entgleist,  wird es nämlich schwierig zu helfen. Direkte und brutale „Eingriffe“ werden  möglicherweise nur dazu führen, dass der andere sich noch mehr verschliesst und die Situation, die man ansprechen will, vollkommen eskaliert.


Helfen kann man natürlich nur dem, der selber ein Einsehen hat und sich helfen lassen will. Man kann da nur versuchen in Gesprächen aufzuzeigen was der eigenen Meinung nach falsch läuft, denn ein Einsehen, ein Erkennen der realen Lage, ein richtiges Einschätzen muss der Betreffende selber haben.


Liegt eine ernsthafte psychische Erkrankung als Ursache der Verwahrlosung vor (Depression, Alkoholsucht, Hoardingverhalten), dann kann man als Laie eigentlich – ausser der Hilfestellung beim „ausräumen“, versorgen und platzieren der Tiere - wenig erreichen, da braucht es professionelle Hilfe durch einen Therapeuten . Ist es hingegen einfach „nur“ eine durch Krankheit oder Armut oder dem Gefühl: „aber ich kann das arme Tier/die armen Tiere ja nicht weggeben“ aus dem Ruder gelaufenen Situation, kann man natürlich als Freunde wesentlich einfacher helfen.


Man sollte also die eigenen Werte wieder mehr weg vom „virtuellen“ zum „anfassbaren“ hin verschieben, echte reale Freundschaften pflegen, sich ab und zu besuchen, direkte unverblümte Ehrlichkeit wieder schätzen lernen (und vertragen können), sich streiten und wieder  versöhnen, Dinge ausdiskutieren anstatt sich zurückzuziehen, Gespräche suchen und führen, als Gegenpart zu einer Welt aus lauter virtuellen Schönwetter-Bekanntschaften, die nur oberflächliche Nettigkeiten austauschen und denen man doch im Grunde völlig egal ist. Vielleicht sollte man sich innerhalb eines Freundeskreises regelmässig „kontrollieren“, ganz bewusst und mit gegenseitig festgelegten Kriterien. Dann hat man auch eine Chance denjenigen , der „ins Unglück“ stürzen könnte oder schon abgleitet, zu helfen und jene zu erkennen und „auszuheben“, die schon entgleiten oder vollends entglitten sind.

 

Bei Menschen, die man als "Messies" bezeichnet, haben sich regelmäßige Kontakte verschiedenster Art bewährt. Es gibt Selbsthilfegruppen. Es gibt sogenannte "Entmüllungsaktionen".Es gibt aber auch sogenannte "Peers". Ein"Peer" ist vereinfacht ein Mensch, der einem"Messie" beimAufräumen hilft. Nicht unbedingt,indem er selbst Hand anlegt,  sondern, indem er ihm dabei Gesellschaft leistet. Viele "Messies" werden beim geplanten Aufräumen von ihrem Chaos im Kopf abgelenkt. Der Peer kann durch seinebloße Anwesenheit focussieren, indem er "ablenkt". Solche Peers gibt es bei "Animal Hoardern" nicht. Es gibt keine Therapien,  keine Gruppen , nichts. Das Thema löst Abscheu bei den Einen und große Wut bei den Anderen aus. Wenn es dann zu spät ist, werden Großeinsätze gestartet, meist noch mediengerecht aufgearbeitet .....und dann ?

Dann....nichts.

Die Tierheime haben mehr Arbeit und Kosten, die Behörden auch.

Die Tiere werden bei diesen Aktionen zwar "gerettet", aber schwer traumatisiert. Der Tierhalter zieht in einen anderen Bezirk und .fängt oft von vorne an.

 

Meine Gedanken dazu

 

sind Folgende.

 

Zuallererst muss man zwischen einem wirklich pathologischen "Animal Hoarder" und einem Menschen, dem alles über den Kopf gewachsen ist, unterscheiden.

Dieser Unterschied wird auch in den meisten Studien nicht gemacht oder höchstens angedeutet, ist aber meines Erachtens sehr, sehr wichtig!

 

Für einen pathologischen Animal Hoarder ist das Sammeln zwanghaft, er wird, wenn er "aus den Augengelassen" wird, wieder damit anfangen, aber ein Mensch, dem alles über den Kopf gewachsen ist, wäre dagegen froh, wenn es anders wäre, und wird das nicht tun. 

Einem pathologischen Sammler kann möglicherweise eine Therapie gegen Zwangserkrankungen helfen, denn eine solche gibt es und sie wird auch von den Krankenkassen bezahlt. Bei einem Menschen, dem alles zu viel wurde, könnte eventuell eine Therapie gegen Depression helfen. Wichtiger allerdings wäre es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, ihn in ein soziales Netzwerk einzubinden, wo er das Gefühl hätte, geschätzt, gemocht und gebraucht zu werden. Das ist ein Grundbedürfnis jeden Menschen, und gibt es niemanden, der sich um ihn "kümmert", wird er sich jemanden suchen, um den er sich "kümmern" kann, indem er sich Tiere anschafft. Bei der nächsten Zurückweisung von Menschen möglicherweise noch eins. ....bis es zu viele werden.

 

Dann, denke ich, muss man auch unterscheiden, welcher "Gruppe" der Tierhalter angehört.

 

Ein"Pfleger" möchte sich um etwas "kümmern", meist begann er seine Tierhaltung ja auch positiven Motiven. Vielleicht wäre eine "Stelle" als Platzwart in einem Verein richtig? Auch Pflanzen und Grünflächen müssen gepflegt werden. Auch Archive und Computerfestplatten müssen "gepflegt" werden, oder ein Fuhrpark. "Pfleger" scheinen meist sehr soziale, sensible Menschen zu sein, deren Motivation es ist, sich um andere zu kümmern. Können sie das, fühlen sie ein Gefühl von "Nestwärme" und können  ihre soziale Ader ausleben, dürfte die Gefahr einer Entgleisung minimal sein, zumal der Umgang mit anderen Menschen ja eine gewisse soziale Kontrolle bedingt.

 

Bei einem "Retter" scheint es etwas schwieriger sein, zumal diese Gruppe sich als Tierschützer versteht. Sie haben eine "Mission". Einige Animal Hoarding Fälle, die ehemalige Gnadenhöfe betrifft, die völlig aus dem Ruder gelaufen sind, scheinen auf diesen Typus zurückzugehen. Ein "Retter" muss lernen, auch "nein" sagen zu können. Man kann nicht jedes Tier aufnehmen und nicht jedes Tier retten. Es ist Tierquälerei, unheilbar kranke Tiere nicht einzuschläfern und ein Tier, das vor der Kastration "gerettet", ist nicht unbedingt besser dran. Gerade im Auslandstierschutz ist das Einfangen, kastrieren und im alten Revier wieder freilassen, ein besserer Ansatz, als nur einzufangen, denn so rücken andere Tiere in die frei gewordenen Reviere nach und das Problem hat sich nicht verändert. Mein Gedanke ist, ob eines der Probleme dieser Gruppe in einer Art Impulskontrollstörung liegen könnte, weil die meisten aktiv sammeln, oder eher in Richtung Zwang und Sucht geht.  Ich frage mich, ob es eine Möglichkeit wäre, diese Menschen mit organisatorischen und administrativen Aufgaben in Sachen "Tierschutz" zu betrauen zB eine Kartei Krötenzäune betreuen, die den Tieren bei ihren Wanderungen helfen.  Einerseits könnten sie so Amphibien vor demsicheren Tod durch Überfahren retten, andererseits aber selbst keine halten.  Andererseits könnte er zu nah "an der Quelle Tier" sein, wie bei einem trockenen Alkoholiker , der als Barmann arbeitet. Da bin ich nicht sicher.

 

Beim "Züchter" scheint es mir einfacher, falls der Tierhalter in einem eingetragenen Verein ist. Ich bin nun wirklich kein Vereinsmensch, weiß aber aus meiner Zeit als aktive Herdbuchzüchterin von Waldschafen, dass die Kontrollen der Zuchtwarte streng sein können. Sie kam zweimal im Jahr, meist kurzfristig. Wehe, die Schafe waren nicht in einem ausstellungsreifen, perfekten Zustand, der Stall nicht frisch eingestreut oder der Zaun schief aufgestellt. Das Auge der Zuchtwartin sah alles. Der erfolgreiche Verkauf eines echten Züchters, nicht eines Hoarding"züchters", hängt von seinem Ruf ab und dieser vom Zustand seiner Tiere. Sehen diese nicht gesund und gut gepflegt aus, wird man dort nicht kaufen. Da der Animal Hoarder vom "Züchtertyp"  den Studien nach ein "Schwarzvermehrer"zu sein scheint oder ein Züchter, dem alles "aus dem Ruder" gelaufen ist, denke ich, dass hier die Zuchtvereine mit ins Boot geholt werden sollten. Die Vorgaben sind bei einigenVereinen ausreichend, sollten aber engmaschiger kontrolliert werden. Andere Vereine müssten ihre Vorgaben verschärfen. Es kann meiner Meinung nach nicht angehen, dass die Welpen eines Wurfes noch nicht alle verkauft sind und eine andere Hündin schon wieder trächtig ist. Es kann auch nicht angehen, dass einige Vereine zwar ein Mindestalter für Zuchthündinnen, aber kein  Höchstalter haben undauch keine Maximalanzahl der im Haushalt lebenden aktiven Zuchthunde. Wenn auf manchen Homepages FCI anerkannter Züchter bis zu zehnaktive Zuchthündinnen, dazu noch mehrere Deckrüden aufgeführt sind,  kann das keineartgerechte Haltung mehr sein. Dennoch, das Hauptproblem sind, wie ich denke, diejenigen "Züchter", die ohne Verbandszugehörigkeit vermehren, sei es, dass sie ausgeschlossen wurden, sei es, dass sie nie einem Verband angehörten. Diese Menschen muss man irgendwie (wieder) "ins Boot" holen und einbinden, dass sich solche Dinge wie in Pommersdorf nicht wiederholen.

 

Dem "Ausbeuter" geht es den Studien nach um Selbstdarstellung, um den eigenen Egoismus bei narzistischen Zügen. Um die einzelnen Tiere geht es ihnen nicht. Dieser Typ ist glücklicherweise selten, doch durch seine kriminellenTendenzen, die er teilweise auch auslebt, gefährlich. So weiß man, dass beispielsweise Frau G. K., der ja nie ein Tierhalteverbot ausgesprochen wurde, ein Jahr nach ihrer Verurteilung wieder Pflegehunde bei sich aufgenommen hat. So etwas darf nicht sein, hier ist ein lebenslanges Tierhalteverbot  dringend erforderlich!

 


 

 

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